Guess the Song – Auflösung!

Eine wunderschöne zweite Frühlingsnacht euch allen da draußen,

ich dachte ja, es dauert ein bisschen länger bis man es herausfindet, aber Sarah ist einfach super smart und schnell wie der Blitz. I proudly announce – next cupcake theme – St. Patrick’s day!  Everything tastes better with a little green dye! :D Ergebnisse seht ihr dann nächste Woche hier.

Die Auflösung habt ihr vielleicht schon in den Kommentaren zum Gewinnspiel oder auf facebook gesehen. Natürlich war es “What a wonderful world”, gesungen von der Jazzlegende Louis Armstrong alias Satchmo.

I see trees of green (leider nur ein Baum),
red roses too (das Rosen-Trio)
I see them bloom (die zwei aufgeblühten Rosen) ,
for me and you (Herzen-Cake-pops)
And I think to myself
What a wonderful world (die improvisierte Erd-Kugel)

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Louis Armstrong  war eine der wohl strahlendsten Figuren des Jazzs der Mitte des 20. Jahrhunderts. Der Scat-Profi und Trompeten-Virtuos Armstrong hat uns so einige wundervolle Interpretationen geschenkt –  “Cheek to Cheek”, “Hello Dolly” und “When the Saints come Marching In” sind wohl die berühmtesten darunter. “What a Wonderful World” wurde 1967 von Satchmo gesungen und stamm aus der Feder von Bob Thiele und George David Weiss. Weiss ist übrigens auch einer der Co-Autoren von “The Lion sleeps tonight” (Genau, genau: “A-weema-weh, a-weema-weh, a-weema-weh, a-weema-weh”).

Was man sich heute wohl nicht vorstellen kann, der Song hatte einen ziemlich schweren Start damals. Es dauerte einige Zeit bis die Autoren den richtigen Interpreten gefunden hatten. Tony Bennett (“Blue Velvet”) wollte den Song nicht und so gelang es Thiele und Weiss nach einiger Zeit mit Armstrong zusammen zu arbeiten. Zum Glück! Denn wer wäre besser für das Lied geeignet als Armstrong, der mit seinem Lächeln alle verzauberte und mit seiner fröhlichen Art zu singen alle Sorgen vergessen ließ. (Weitere Infos dazu hier. )

Rührend, nachdenklich und optimistisch klingt “What a Wonderful World” in Armstrongs Interpretation. So rührend, dass es gestandene Männer – die Jazz Musiker aus seiner Band in Tränen ausbrechen ließ, wie einer seiner Band-Kollegen Arwell Shaw berichtete:

“They had a big, sixteen-piece show band there, you know. And they had all that hardened New York musicians. We used to call them ‘thugs’  that’s how hard – all jazz musicians and good musicians. The guys that you don’t think nothing could faze them. And I’d look back especially every night when we would end the show with … ‘What a Wonderful World’ and he did it with such emotion, these guys would be like this, tears running down.” 

Aus Ricky Riccardi (2011): “What a Wonderful World: The Magic of Louis Armstrong’s Later Years”

Aber urteilt selbst, eine Aufnahme des wunderbaren Louis Armstrongs habe ich doch noch gefunden. Hach! Ist das nicht schööööön!!!!

Klar klang seine Stimme gestern im meiner Küche, während ich die “red roses” und “green trees” gebastelt habe, um zumindest eine Strophe dieses Meisterwerks einzufangen. Das Ganze, für einen weiteren wunderbaren Menschen, einen tollen Vater und einen Mann, der Jazz über alles liebt und es mehr als verdient hatte gestern von seinen Lieben verwöhnt zu werden.  Also, in diesem Sinne  – Wszystkiego najlepszego z okazji urodzin, Wlodzimierz!

Eine wundervolle Nacht euch allen!

“I see skies of blue, and clouds of white
The bright blessed day, dark sacred night
And I think to myself
What a wonderful world.”

Eure Lena

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